02.01.2021

Auf ein Neues!

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Warum ich trotz ungewissem Ausblick getrost in die Zukunft blicke ...

Manche Phasen meines Lebens lasse ich gerne hinter mir zurück. 2020 war in vielerlei Hinsicht ein solches Jahr. Leider ist die Krise keineswegs vorbei, in der wir immer noch stecken, der Ausblick in die Zukunft daher ungewiß.

Genau genommen ist er das immer - wer hätte noch vor einem Jahr gedacht, in welcher Situation wir heute stecken? Im Grunde haben wir keinen blassen Schimmer, was morgen passieren wird. Manchmal ertappe ich mich dabei, das "Leben" und auch die kommenden Ereignisse kontrollieren zu wollen. Dann erinnere mich aber daran, wie beschränkt meine Sicht auf die Dinge ist. Im Rückblick erkenne ich, wie gut Gott mich geführt hat in all den Jahren, auch wenn manches ganz anders kam, als ich mir das vorstellte. Heute bin ich froh, dass viele meiner Erwartungen, Sehnsüchte und Wünsche sich nicht erfüllt haben. Es ist gut so, wie es ist, trotz allem, was mir manchmal zu schaffen macht. Und was noch besser werden soll, wir ER besser machen, denn das Beste kommt noch. Am Ende wird alles gut, sagte mal wer, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.

Ich finde den Leittext für dieses Jahr so tröstlich: Der, der das ganze Universum regiert und so unvorstellbar herrlich ist, hat genug Kraft, alles wieder gut zu machen. 2021 wird uns dem Moment näher bringen, in dem er endgültig sein Reich aufrichtet. Ich freue mich schon darauf!

 

Autor: Oliver Fichtberger

Bildnachweis: Romolo Tavani

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