01.07.2022

Drei Fallen angesichts von Schwierigkeiten

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Schwierigkeiten sind normal und Probleme gehören zum Leben auf dieser Seite der Ewigkeit. Selbst unser Glaube bewahrt uns nicht vor Herausforderungen.

Jesus ist da klar und schonungslos ehrlich: „In dieser Welt habt ihr Probleme, aber verliert nicht den Mut, ich habe die Welt überwunden!“ Joh. 16,33

Wir haben als gläubige Menschen also Probleme und Schwierigkeiten wie alle anderen Menschen auch, aber wir erleben sie anders und haben auch einen anderen Blick auf sie. Daher können wir Fehler meiden, in die man angesichts von Schwierigkeiten tappen könnte. Ein Erlebnis des Apostel Paulus gibt dazu drei hilfreiche Hinweise.

Apostelgeschichte 27 erzählt, wie Paulus zusammen mit anderen Gefangenen an Bord eines Schiffes gebracht wird, das nach Rom reisen soll. Die auftretende Schwierigkeit erscheint in Form starken Gegenwinds. Tagelang kommen sie kaum voran, die Zeit verfliegt, die Wetterverhältnisse werden immer schlechter und damit auch gefährlicher, sodass Paulus die Besatzung warnt, die Reise fortzusetzen, oder man würde nicht nur Ladung und Schiff, sondern auch das Leben riskieren.
Doch sie begehen drei Fehler, die auch uns angesichts von Schwierigkeiten in noch größere Probleme bringen können:

1. Auf schlechte Ratgeber hören: „Aber sie schenkten dem Steuermann und Schiffseigentümer mehr Vertrauen als Paulus.“ Apostelgeschichte 27,11. Gott wollte sie durch Paulus warnen, aber weil der “Experte” anderer Meinung war, fuhren sie trotzdem los. Wenn Gott dich warnt, etwas zu tun und alle Experten dieser Welt anderer Meinung wären, höre nicht auf sie. Höre auf das, was Gott sagt!

2. Sich dem Druck der Mehrheit anschließen: „ … die ganze Mannschaft sprach sich dafür aus, noch einmal in See zu stechen.“ Apostelgeschichte 27,12. Die Mehrheit liegt oft falsch. Die Mehrheit der Israeliten wollte einst wieder zurück nach Ägypten und war damit im Unrecht. Viele Menschen werden durch den Druck der Umgebung davon abgehalten, zu tun, was Gott von ihnen will.

3. Nicht auf Umstände verlassen: „Als dann ein leichter Südwind einsetzte, meinten sie, ihr Vorhaben wäre schon geglückt.“ Apostelgeschichte 27,13. Sie schlugen die Warnungen in den Wind und segelten trotzdem. Nicht jede offene Tür führt auf den richtigen Weg, nicht jede scheinbar gute Gelegenheit sollten wir ergreifen, nicht jede angebotene Arbeit sollte man akzeptieren und nicht jedes Freundschaftsangebot annehmen. Oft lockt der Gegenspieler Gottes durch scheinbar günstige Gelegenheiten.

„Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen.“ Jakobus 1,5.

Nach einer Idee von Rick Warren.

Autor: Oliver Fichtberger

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