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13.01.2010

Erdbeben Haiti

Am 12. Jänner hat ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7.3 auf der nach oben offenen Richterskala den Inselstaat Haiti erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag unweit der Hauptstadt Port-au-Prince.

Am 12. Jänner hat ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7.3 auf der nach oben offenen Richterskala den Inselstaat Haiti erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag unweit der Hauptstadt Port-au-Prince. Gemäß Angaben von Regierungsvertretern ist es das stärkste Erdbeben der letzten 200 Jahre. Es werden mehr als 100.000 Todesopfer vermutet.

Zwanzig Minuten nach dem Erdstoß war es Wally Amundson dem Mittelamerika-Leiter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) möglich mit Mitarbeitern vor Ort zu sprechen. Ketteline Israel aus Delmas einer der betroffenen Regionen berichtete: "Überall sind Gebäude in sich zusammengestürzt, der Verkehr ist zusammengebrochen, es liegt eine Stimmung von Tod und Panik in der Luft".

Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten ist besorgt über die aktuelle Lage vor Ort und den Gesundheitszustand ihrer Mitglieder. Noch fließen die Informationen nur sehr spärlich, es wird aber damit gerechnet, dass am morgigen Donnerstag mehr Informationen über Opfer innerhalb der Kirchgemeinde und über Schäden an den Gebäuden der kircheneigenen Institutionen vorliegen werden. Derzeit ist noch nichts bekannt.

ADRA Haiti ist auf Katastrophen vorbereitet und hat bereits mit ersten Nothilfemaßnahmen begonnen. ADRA hilft ohne Ansehen von Religion, Geschlecht oder Ethnie.

In den nächsten Tagen wird aber auch Nachschub von außen benötigt werden. Unterstützen Sie die Hilfe von ADRA mit Ihrer Spende auf das Konto von ADRA Österreich. PSK 1.300.400 "Erdbeben Haiti"

Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat in Haiti 335.000 Mitglieder die in 470 lokalen Kirchen organisiert sind. Neben dutzenden Schulen gehören auch ein Krankenhaus und eine Universität zu den Institutionen der Kirche.

Autor: laae