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27.02.2022

Krise in der Ukraine

Wir bringen unsere Sorge und tiefes Bedauern über den Konflikt in der Ukraine zum Ausdruck. Hier kannst du Hilfe leisten.

Über die adventistische Katastrophen- und Entwicklungshilfe ADRA wird Hilfe und Unterstützung organisiert.
Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich hier informieren: 
https://www.adra.at/vorbereitung-auf-ukraine-fluechtlinge-in-oesterreich 

Es werden unterschiedliche Hilfen benötigt, von Geld- und Sachspenden über Zeit, die man persönlich einbringen kann.

 

Als Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich bringen wir unsere Sorge und tiefes Bedauern über den Konflikt in der Ukraine zum Ausdruck. Wir stehen solidarisch an der Seite unserer Brüder und Schwestern sowohl in der Ukraine als auch in Russland, die derzeit von dem Konflikt und seinen Folgen betroffen sind. Wir sind nahe bei denen, die sich aus der Ferne um ihre Familien und Freunde kümmern, und auch bei allen, die unter einem weiteren Versuch leiden, politische Konflikte durch Kriegshandlungen zu lösen.  

Als Mitglieder der Familie Gottes fühlen wir uns in Christus über Grenzen, Sprachen und Nationen hinweg brüderlich verbunden. Auch wenn wir Bürger eines Staates sind, dürfen wir nicht vergessen, dass wir zum Himmelreich gehören und daher Pilger auf dieser Erde sind. Der christliche Kampf ist nicht "gegen Fleisch und Blut" (Epheser 6,12), sondern vielmehr ein geistlicher Kampf im großen Streit zwischen Gut und Böse. Wir vereinen uns im Gebet mit unseren leidenden Brüdern und Schwestern und beten, dass das Gewissen derjenigen, die die Macht haben zu entscheiden, die Stimme Gottes hören und handeln wird, um ihre Differenzen friedlich zu lösen. Wir beten, dass Gott Einzelne und Familien beschützt. Wir beten für die Religions- und Gewissensfreiheit und für die Mission der Kirche in diesen Ländern. Wir erinnern uns an die Worte Jesu, als er solche Ereignisse als Zeichen für sein baldiges Kommen darstellte: "Wenn nun diese Dinge anfangen zu geschehen, so seht auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe" (Lukas 21,28). Dies ist eine Zeit, in der wir mehr denn je auf Gott um Schutz und Kraft hoffen müssen. Dies ist die Zeit, um als Brüder und Schwestern zusammenzustehen und uns noch mehr Gott zu weihen, in Erwartung seiner Ankunft und Erlösung. 

 

Maksym V. Krupskyi, der Leiter von Hope Media Ukraine, berichtet persönlich von der derzeitigen Lage vor Ort. 
https://youtu.be/3v_0nBHzaSY (26.2.22)

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