04.06.2021

Mist!

Bild zum aktuellen Blog-Eintrag

Zwei Jugendliche, die in der Nähe eines südafrikanischen Nationalparks lebten, wollten etwas Geld verdienen. So sammelten sie getrockneten Elefantendung und füllten ihn in kleinen Fläschchen ab.

Dann versahen sie die Behälter mit der Aufschrift: „Echter Elefantendung“. In Souvenirläden boten sie ihre Kostbarkeiten schließlich zum Kauf an.
Einige Leute bezweifelten, dass der Mist echt sei und ließen ihn in einer Forstanstalt analysieren. Die Spezialisten bestätigten die Echtheit des Mists. Und die Menschen bezahlten weiterhin umgerechnet etwa acht Euro für ein Fläschchen mit den Exkrementen der Dickhäuter.
Menschen geben also Geld für Mist aus und legen noch Wert darauf, dass er echt ist!
Vor über 2.700 Jahren stellte Gott seinem Volk eine Frage, die auf diesen Umstand zielt: „Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht?“ Jesaja 55,2a.

Warum investieren Menschen mitunter viel Geld, Zeit und Energie in Bereiche, die nicht wirklich befriedigen und den Lebenshunger letztlich nicht stillen: gewisse Unterhaltungungen, Hobbys, materielle Güter etc.
Blaise Pascal, ein französischer Mathematiker, Physiker und christlicher Philosoph meinte einmal: „Jeder Mensch ist mit einem Vakuum gefüllt, das nur von Gott gefüllt werden kann.“
Gott hinterfragte damals nicht nur das „fragwürdige Kaufverhalten“ des Volkes Israels, sondern bot ihm auch Alternativen an: „Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben.“ Jesaja 55,2b.3.
Dreimal ruft Gott in diesem kurzen Text den Gläubigen zu, auf ihn zu hören. Vornehmlich die Juden, die damals in Jerusalem wohnten, waren so sehr mit ihren Anliegen beschäftigt, dass Gott sie aufrütteln musste.
Dieser Bibeltext soll mich noch heute daran erinnern, dass mein Lebenshunger nicht durch die Beschäftigung mit zweifelhaften Vergnügen und ein Übermaß an materiellen Dingen gestillt wird.
Gottes ewiger Gnadenbund der Liebe, der Vergebung und der Gerechtigkeit schenkt Leben in Fülle. In der Gemeinschaft mit Gott erreiche ich die Bestimmung meines Lebens.

Autor: pk7

Bildnachweis: freepik

Gottesdienste online