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18.01.2010

Operationen unter freiem Himmel!

Das international zusammengesetzte Einsatzteam der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, bestehend aus 25 Mitarbeitern, hat am vergangenen Freitag-Nachmittag Haiti erreicht und Kontakt mit dem dortigen ADRA-Landesbüro aufgenommen.

Das international zusammengesetzte Einsatzteam der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, bestehend aus 25 Mitarbeitern, hat am vergangenen Freitag-Nachmittag Haiti erreicht und Kontakt mit dem dortigen ADRA-Landesbüro in Port-au Prince aufgenommen.

Von ADRA-Deutschland gehört der Österreicher Fritz Neuberg zu der Gruppe. Neuberg hat umgehend das völlig überlastete Diquini-Hospital, eine Einrichtung der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Port-au.Prince, aufgesucht. Es ist eines der wenigen Krankenhäuser in der zerstörten Stadt, das noch arbeitsfähig ist.

"Hier wird im Freien operiert, weil die Patienten Angst haben, das Klinikgebäude könnte doch noch einstürzen", berichtete Neuberg. Auf dem Krankenhausgelände lebten etwa 300 Menschen unter freiem Himmel. Sie seien obdachlos und suchten auf dem Areal ein wenig Sicherheit. Die Ärzte arbeiteten unter katastrophalen Umständen.
Dr. Scott Nelson, Spezialist der adventistischen Loma Linda Universität, sei aus den USA sofort nach Port-au-Prince geflogen und unterstütze das medizinische Team des Diquini-Hospitals. “Solche Zustände habe ich noch nie gesehen”, sagte Nelson, und der ärztliche Direktor der Klinik, Lesley Archer, ergänzte: “Wir brauchen alles, wir haben nichts mehr!” Der Arzt Mike Howatt vom kanadischen Team “Global Medic” zeigte sich über die dortigen Zustände zutiefst erschüttert.

Ein Soforthilfe-Team der Johanniter-Unfall-Hilfe (DE) hat am gestrigen Sonntag Morgen dringend benötigte Hilfsgüter dem "Hospital Adventiste d’Haiti" im Diquini-Viertel der Hauptstadt Port-au-Prince übergeben. Die Vorräte an Medikamenten und medizinischen Verbrauchsgütern waren aufgebraucht.

"Wir sind erleichtert und dankbar, dass jetzt Hilfe bei uns ankommt. Ohne Nachschub an Medikamenten und medizinischem Material wären viele unserer Patienten verloren", so eine Ärztin des “Hospital Adventiste d’Haiti”.

Das Spendenkonto von ADRA ist nach wie vor offen. Ihre Hilfe wird dringend benötigt! – PSK 1.300.400 "Erdbebenhilfe"

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Autor: APD/ADRA/laae