Bild zum Weblog Seelenwäsche
02.10.2013

Seelenwäsche

Eine 2012 durchgeführte Umfrage von Kosmetik transparent zum Thema "Körperpflege und Kosmetik" zeigt, wie wichtig Körperpflege und ein kultiviertes Äußeres für uns sind!

Eine 2012 durchgeführte Umfrage von Kosmetik transparent* zum Thema „Körperpflege und Kosmetik“ gewährt einen sehr persönlichen Einblick in die heimischen Badezimmer: Beispielsweise verbringen 20- bis 29-Jährige täglich eine Dreiviertelstunde in ihrer Nasszelle. Mehr als 160 Millionen Euro geben Herr und Frau Österreicher pro Jahr für die Zahnpflege aus. 62 Prozent duschen ein Mal täglich und 44 Prozent der männlichen Bevölkerung wäscht sich jeden Tag die Haare.

Diese Daten belegen auf eindrückliche Weise, dass Körperpflege und ein kultiviertes Äußeres für die meisten Landsleute sehr wichtig sind. Die Kosmetikindustrie ist an diesem Trend offensichtlich nicht ganz unbeteiligt.

Ist aber so viel Körperpflege auch der Gesundheit zuträglich? Übertreiben wir nicht manchmal die Pflege des Äußeren und vernachlässigen dabei die Kultivierung unserer Seele? Wie viel Geld stecken Herr und Frau Österreicher in die „Innenreinigung“? Wie viel Zeit verbringen sie täglich mit der Persönlichkeitspflege? Was unternehmen sie, um mit sich selbst und anderen „ins Reine“ zu kommen?

Könnte es sein, dass die intensive Pflege des Äußeren als Ersatzhandlung dient, um mit den inneren Spannungen und „Verunreinigungen“ fertig zu werden? Ja, ein heißes Schaumbad kann Stress abbauen – aber wird es auch die Beziehung zum Nächsten heilen?

Es gibt da eine nette Geschichte von einem Fensterputzer, der gerade dabei ist, eine große Auslagenscheibe zu reinigen. Immer wieder taucht er seinen Schwamm in das Putzmittel und bringt das Glas so richtig zum Glänzen - bis auf eine Stelle, die durch einen Fleck verunstaltet wird. Der Putzmann wischt und reibt, aber der Fleck geht nicht weg. Ein kleiner Junge beobachtet ihn: „Entschuldigen Sie, ...“ Der Mann beachtet den Jungen jedoch nicht. Seine ganze Aufmerksamkeit ist auf die Entfernung des Makels gerichtet. Da hält es der Junge nicht mehr aus und platzt heraus: „Der Fleck sitzt innen!“ Und wirklich, der Fleck saß innen!

Eine treffende Beschreibung so mancher Zeitgenossen. Sie duschen sich, sich bürsten sich und sie schrubben sich – aber die Flecken bleiben. Die sitzen tiefer.

Schon vor etwa 2.000 Jahren beschrieb Jesus den Menschen sehr treffend: „Was aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen die bösen Gedanken und mit ihnen Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Verleumdungen und Beleidigungen.“ Matthäus 15,18f.
Jesus deckt aber nicht nur die „Flecken“ auf, sondern er bietet auch die „Lösung“ für tiefsitzende Verunreinigungen an: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er (Jesus) treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ 1. Johannes 1,9. Wie diese „Seelenwäsche“ praktisch durchzuführen ist und man innere Reinheit und Schönheit erlangt - das kann man im Neuen Testament nachlesen.

*http://www.kosmetik-transparent.at/kosmetik-themen/haut/koerperpflege-studie-2012/

Bildnachweis: v_hujer-sxc.hu

Hope Magazin
Das Magazin der Hoffnung!