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09.12.2013

Weihnachtskartenaktion für inhaftierte Adventisten

Jede einzelne Karte, die die unschuldig Gefangenen bekommen werden, ist ein Beweis, dass sie nicht vergessen sind und für die Behörden sind sie ein Hinweis, dass alle Welt sie beobachtet.

Leider hat sich an der Situation der unschuldig inhaftierten Adventisten in Togo und Pakistan nichts geändert. Daher ruft nun John Graz, Leiter der Abteilung Religiöse Freiheit an der Generalkonferenz der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, zu einer weltweiten Weihnachtskartenaktion für unschuldig inhaftierte Adventisten auf.

„Alle können etwas für die inhaftierten Kirchenmitglieder tun. Wir wollen ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind und dass sie Brüder und Schwestern haben, die für sie beten”, sagte John Graz.

In Togo  sind Pastor Antonio Monteiro und Bruno Amah, Gemeindeleiter, seit März 2012 in Lome, Hauptstadt des westafrikanischen Kleinstaats, ohne Gerichtsverfahren inhaftiert. Ein geständiger Serienmörder hat Monteiro und Amah bezichtigt an einem Bluthändlerring beteiligt gewesen zu sein. Obwohl bei Durchsuchungen ihrer Häuser und des Verwaltungssitzes der Kirche keinerlei belastendes Material gefunden wurde und der Belastungszeuge angab, er habe die Beschuldigungen unter Gewaltanwendung der Polizei gemacht, sind der Pastor und der Gemeindeleiter seit mehr als 600 Tagen ohne Gerichtsverfahren inhaftiert.

In Französisch oder Englisch abgefasste Karten, keine Briefe, für Antonio Monteiro und Bruno Amah können an die adventistische Kirchenleitung in Togo gesandt werden:

Antonio Monteiro / Bruno Amah
Union du Sahel
B.P. 2157
Lomé, Togo

In Pakistan wurde Sajjad Masih, Gotteslästerung (Blasphemie) per SMS-Mitteilungen vorgeworfen wurde. Obwohl der Beschuldiger die Anklage zurückgezogen hat und es dem Staatsanwalt nicht gelungen ist, Beweise für Sajjad Masihs Vergehen vorzulegen, wurde er nicht freigelassen.
Karten für Sajjad Masih (Bitte auf Englisch) können an die adventistische Kirchenleitung in Pakistan gesandt werden:
Sajjad Masih
Pakistan Union
Post Box 32
Lahore
Pakistan

Jede einzelne Karte, die die unschuldig Gefangenen bekommen werden, ist ein Beweis, dass sie nicht vergessen sind und für die Behörden sind sie ein Hinweis, dass alle Welt sie beobachtet.

Unten ist auch der Link zu einer brandneuen 60 sekündigen Reportage, die allerdings in englischer Sprache ist.

Autor: Oliver Fichtberger

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