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21.02.2010

enditnow – Sag NEIN zur Gewalt gegen Frauen!

An der weltweiten Kampagne "enditnow – Sag NEIN zur Gewalt gegen Frauen" der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten und der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) beteiligen sich auch die österreichischen Adventisten.

An der weltweiten Kampagne "enditnow – Sag NEIN zur Gewalt gegen Frauen" der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten und der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) beteiligen sich auch die österreichischen Adventisten. Wie die Leiterin der Abteilung Frauen der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich Gerd-Laila Walter, mitteilte, soll die sich über mehr als 200 Länder erstreckende Aufklärungskampagne das Bewusstsein wecken, um für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen einzutreten. “Siebenten-Tags-Adventisten bejahen die Würde und den Wert jedes Menschen und verurteilen deshalb alle Arten körperlichen, sexuellen und seelischen Missbrauchs“, betonte Walter.

Während einer bis Ende August 2010 dauernden ersten Phase wird weltweit eine Million Unterschriften von Befürwortern der Kampagne gesammelt und den Vereinten Nationen übergeben werden. “Damit wollen wir das Bewusstsein für dieses Problem stärken, um neue und effektive Schutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen zu entwickeln“, ist von den Organisatoren der Aktion zu erfahren. Der Schwerpunkt der Kampagne “enditnow“ richte sich gegen die Gewalt an Frauen und Kindern, obwohl es auch Missbrauch von Männern gebe. Doch die Mehrheit der Opfer geschlechtsspezifischer Art seien eindeutig Frauen.

Bei den Unterschriftenlisten der Kampagne “enditnow“ handelt es sich um eine an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gerichtete Petition. Darin heißt es unter anderem: “Weltweit ist zumindest jede dritte Frau von einer Form körperlicher oder seelischer Unterdrückung durch Sexhandel, Missbrauch in der Familie, sexuelle Übergriffe, Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Kinderheirat, seelischen und verbalen Missbrauch und andere Arten der Gewalt betroffen. Diese Praktiken sind inakzeptabel und müssen jetzt aufhören.“

Autor: APD/laae

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