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Christus auf Erden

Glaube - Erlösung

Warum musste Jesus sterben?

Jesus lebte, wie wir leben sollten und starb den Tod, den wir verdient hätten. Jesus kam, um uns zu retten.

Schuld und Sühne

Jesus hatte zeitlebens wiederholt auf seinen eigenen, gewaltsamen Tod hingewiesen und ihn als eine Notwendigkeit bezeichnet. „Der Menschensohn muss viel leiden … und getötet werden.“ (Markus 8,31) Er sah darin die Erfüllung alter biblischer Prophezeiungen und betrachtete sein ganzes Leben als die Verwirklichung eines göttlichen Planes. Als er am Kreuz hing, rief er aus: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30): Aufgabe erledigt, Auftrag ausgeführt. Doch welche „Mission“ hatte er vollendet?

Jesus hat die Menschen wieder mit Gott versöhnt. Gott war zwar stets auf unserer Seite, aber wir haben uns von ihm abgewandt, ihm rebellisch und trotzig den Rücken gekehrt. Diesen Zustand – getrennt von Gott zu sein - nennt die Bibel „Sünde“. Gott hasst die Sünde mit all ihren schrecklichen Folgen wie Leid, Schmerz und Tod. Zugleich liebt er aber den Sünder, jeden Menschen, und möchte ihn retten. Wie kann das geschehen? In Jesus Christus gelang es Gott, sowohl gerecht als auch gnädig zu sein, den Preis der Sünde zu zahlen und zugleich diejenigen zu erlösen, die zu Jesus gehören. Doch damit nicht genug. Die Auferstehung Jesu ist das Zeichen dafür, dass sein Opfer nicht umsonst war, sondern seinen Zweck erfüllt hatte (Römer 5,10). Sie ist darüber hinaus die Grundlage für die christliche Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten (1. Korinther 15,12ff.). Die Macht der Sünde und des Todes ist gebrochen!

Glaubensüberzeugung Nr. 9: Leben, Tod und Auferstehung Christi

Das Leben Christi im vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes, sein Leiden, sein Tod und seine Auferstehung sind das einzige Mittel, die Sünde des Menschen zu sühnen. Wer diese von Gott bewirkte Versöhnung im Glauben annimmt, hat das ewige Leben. Die ganze Schöpfung kann so die unendliche und heilige Liebe des Schöpfers besser verstehen. Diese vollkommene Versöhnung erweist die Gerechtigkeit des Gesetzes Gottes und offenbart Gottes Güte. Dadurch wird unsere Sünde verurteilt und zugleich ein Weg zu ihrer Vergebung geöffnet. Christi stellvertretender Tod hat sühnende, versöhnende und umwandelnde Wirkung. Christi leibliche Auferstehung verkündet Gottes Triumph über die Mächte des Bösen und sichert allen, die sich versöhnen lassen, endgültigen Sieg über Sünde und Tod zu. In seiner Auferstehung wird offenbar, dass Christus der Herr ist. Vor ihm werden einst alle im Himmel und auf Erden ihre Knie beugen.

1 Mo 3,15; Ps 22,2; Jes 53; Joh 3,16; 14,30; Röm 1,4; 3,25; 4,25; 8,3–4; 1 Kor 15,3–4.20–22; 2 Kor 5,14–15.19–21; Phil 2,6–11; Kol 2,15; 1 Ptr 2,21–22; 1 Joh 2,2; 4,10