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Sabbat

Glaube - Leben

Warum der Name „Siebenten-Tags-Adventisten“?

Einen Tag Urlaub pro Woche. Was für ein Geschenk. Wer den Sabbat als echten Ruhetag feiert, darf Atem holen, auftanken, mit Gott und Menschen Zeit verbringen. Einfach Zeit haben. Sein!

Ein „Tempel in der Zeit“

Die Schöpfung wird nach biblischem Bericht durch den siebenten Tag, den Sabbat vollendet, an dem Gott ruhte. Diese Ruhe hat Gott nicht eingesetzt, weil er erschöpft gewesen wäre, sondern weil er mit seinen Geschöpfen eine besondere Zeit erleben wollte. Der Sabbat bietet Raum für die Beziehung zu Gott, für die Betrachtung der Natur und für Gemeinschaft miteinander. Er ist der wöchentliche „Gedenktag der Schöpfung“, der auch in den 10 Geboten verankert ist. So wie es heilige Orte gibt, wo Menschen Gott begegnen, hat Gott sozusagen einen „Tempel in der Zeit“ erschaffen, der allen zugänglich ist. Der erste Teil unseres Namens deutet auf diesen Ruhetag hin. (Zur Erklärung des zweiten Teils des Namens siehe Glaubenspunkt 25)

Siebenten-Tags-Adventisten feiern den Sabbat als besonderen Tag der Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Glaubensüberzeugung Nr. 20: Der Sabbat

Nach sechs Schöpfungstagen ruhte Gott, auf unser Wohl bedacht, am siebten Tag und setzte den Sabbat für alle Menschen zum Gedenken an die Schöpfung ein. Das vierte Gebot in Gottes unwandelbarem Gesetz gebietet die Heiligung des siebten Tages der Woche als Tag der Ruhe, der Anbetung und des Dienens, so wie es uns Jesus Christus, der Herr des Sabbats, gelehrt und vorgelebt hat. Der Sabbat ist ein Tag froher Gemeinschaft – mit Gott und untereinander. Er ist ein Sinnbild unserer Erlösung durch Christus, ein Zeichen unserer Heiligung, ein Ausdruck unserer Treue und ein Vorgeschmack ewigen Lebens im Reich Gottes. Der Sabbat ist Gottes bleibendes Zeichen seines ewigen Bundes mit seinem Volk. Wer diese heilige Zeit freudig beachtet, von Abend zu Abend, von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang, feiert Gottes schöpferisches und erlösendes Handeln.

1 Mo 2,1–3; 2 Mo 20,8–11; 31,13–17; 3 Mo 23,32; 5 Mo 5,12–15; Jes 56,5–6; 58,13–14; Hes 20,12.20; Mt 12,1–12; Mk 1,32; Lk 4,16; Hbr 4,1–11