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Neue Partnerschaft mit Kirgistan: Wie Mission durch Beziehungen, Bildung und konkrete Hilfe Türen öffnet – und wie du Teil davon werden kannst.

07.05.2026

Gemeinsam unterwegs – Kooperation mit Kirgistan

Ein neues Kapitel gelebter Adventmission

Mission ist Teil unserer adventistischen DNA. Sie verbindet Menschen, Kulturen und Gemeinden über Ländergrenzen hinweg. Umso dankbarer sind wir, dass wir als Österreichische Union seit Beginn des Jahres 2026 eine offizielle missionarische Partnerschaft mit unserer Schwesterkirche in Kirgisistan leben dürfen.

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen der Kirgisischen Mission und der Österreichischen Union haben wir bewusst einen Rahmen geschaffen, der nicht auf kurzfristige Aktionen, sondern auf langfristige, partnerschaftliche und kulturell sensible Mission ausgerichtet ist. Diese Kooperation ist vorerst auf die Jahre 2026 bis 2028 angelegt und wurde von beiden Kirchenleitungen einmütig beschlossen.

Warum Kirgistan?

Kirgistan ist ein überwiegend muslimisch geprägtes Land in Zentralasien mit herausfordernden rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für christliche Missionsarbeit. Öffentliche evangelistische Veranstaltungen sind stark eingeschränkt. Umso wichtiger sind alternative missionarische Zugänge: Beziehungsarbeit, Bildungsangebote, Gesundheits- und Sozialdienste sowie gezielte Investitionen in Jugend, Familien und Gemeindeleitung.

Unsere kirgisischen Geschwister haben uns offen ihre Situation, ihre Nöte – aber auch ihre Chancen – geschildert. Gemeinsam wurde deutlich: Mission ist hier nur im Miteinander möglich.

Was ist Ziel unserer Kooperation?

Die gemeinsam definierten Ziele lassen sich in vier Kernbereiche zusammenfassen:

  • eine ganzheitliche und kulturell sensible Mission im kirgisischen Kontext
  • Stärkung adventistischer Identität, Ausbildung und Leiterschaft
  • Projekte mit Fokus auf Menschen mit muslimischem Hintergrund
  • Investitionen in Jugend-, Familien- und Gemeindeentwicklung

Als Österreichische Union unterstützen wir diese Arbeit mit bis zu 30.000 Euro jährlich, u.a. zur Finanzierung einer missionarischen Personalstelle sowie konkreter Projekte vor Ort. Die Koordination erfolgt in enger Abstimmung zwischen beiden Kirchenleitungen.

Erste konkrete Projekte 2026–2027

Die Planung für die ersten beiden Jahre ist bereits sehr konkret – und eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit:

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Pfadfinderfreizeiten, Jugendfortbildungen, Jugendgebetswochen in Bishkek sowie Bibel- und Sportfreizeiten haben sich als besonders wirksam erwiesen. Gerade hier wird der Grundstein für Glauben, Identität und Gemeindebindung gelegt. Teams und Einzelpersonen aus Österreich können mit ihrer Erfahrung einen großen Unterschied machen.

Familienarbeit
Gesunde Familien sind das Rückgrat stabiler Gemeinden. Familienzeltlager in den Bergen und Familienfreizeiten sollen kirgisische Familien stärken – und zugleich offen für Gäste aus der Gesellschaft sein. Gesucht werden Referentinnen und Referenten mit Herz für Ehe- und Familienseelsorge.

Soziale Dienste und Freiwilligeneinsätze
Gesundheitsexpos in Kooperation mit lokalen Behörden, einjährige Freiwilligendienste (z. B. an der adventistischen Schule in Tokmok in den Bereichen Sport, Sprachen, IT) sowie praktische Hilfe eröffnen Türen, wo Worte allein nicht reichen.

Center of Influence & Renovierungsprojekte
Ein größeres Vorhaben ist der Aufbau eines Center of Influence in Bishkek mit Fokus auf geistliche und körperliche Gesundheit. Dafür werden sowohl finanzielle Mittel als auch handwerkliche Fähigkeiten benötigt – vom Elektriker bis zur Malerin.

Ausbildung und Theologie
Am theologischen Seminar in Tokmok werden regelmäßig qualifizierte Dozentinnen und Dozenten gesucht. Hier kann Österreich seine lange Erfahrung in adventistischer Ausbildung gewinnbringend einbringen – mit nachhaltiger Wirkung weit über Kirgisistan hinaus.

Anbei ein Überblick über die bereits geplanten Projekte:

Einladung zur Mitarbeit

Diese Kooperation ist kein Projekt „der Union“, sondern eine Einladung an alle. Mission geschieht durch Menschen: durch Gebet, durch Mitgehen, durch Mitdenken, durch Mithelfen – und manchmal auch durch Mitfahren.

Vielleicht spürst du den Wunsch,

  • dein Know-how einzubringen,
  • für kurze oder längere Zeit vor Ort mitzuarbeiten,
  • ein Projekt finanziell zu unterstützen,
  • oder diese Mission im Gebet mitzutragen.

Dann laden wir dich herzlich ein, Teil dieser Bewegung zu werden. Melde dich noch heute bei Rafael Schwarz (Tel: +43 676 83322 290 oder E-Mail: rafael.schwarz@adventisten.at) 

Mission verbindet. Mission verändert. Mission beginnt dort, wo wir bereit sind, uns senden zu lassen – gemeinsam.

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